ENDLICH! Ein neuer Post! Ich muss zugeben, ich war in letzter Zeit einfach zu beschäftigt und zu faul, um hier großartig etwas zusammenzuschreiben. Aber da ich ein wunderbares Wochenende mit Jessi, Alicia und Birta in New York City verbracht habe, muss ich euch unbedingt davon berichten.
Dies war bisher der beste New York - Aufenthalt. Es waren zwar nur 3 Tage, aber wir haben sehr viel gesehen und sind marschiert wie verrückt!
Freitagmorgen sind Jessi und ich um 4 Uhr aufgestanden, um den Dartmouth Coach von Lebanon nach Boston um 5 Uhr zu nehmen. Da wir geplant hatten, so wenig wie möglich für Essen auszugeben, damit wir mehr shoppen können, hatten wir ein wunderbares Lunchpaket: 2 Bagels für jeden, Pringles, Crackers, Müsliriegel, 4 Äpfel, wasa Knäckebrot und Twinkies. Von Boston aus haben wir wieder den lustigen chinesischen Bus "Lucky Star" (für $30 round trip - ein Schnäppchen, wenn man bedenkt, dass wir für den round trip Lebanon - Boston $50 bezahlen!) genommen. Gegen 13 Uhr sind wir in Chinatown angekommen und haben uns auf den Weg zum Hostel gemacht. Die Lage (47th Street) war ok, wir waren ca. 10 Minuten vom Grand Central Terminal und 15 Minuten vom Times Square entfernt. Von außen sah es ganz gut aus und auch der Eingangsbereich war ordentlich. Als wir dann allerdings unser Zimmer gesehen haben, waren wir doch etwas geschockt. Es war quasi eine große Abstellkammer mit einem Hochbett und einem kleinen Tisch mit TV. Der Boden war ziemlich ekelig, die Betten waren aber ok. Wir haben's mit Humor genommen, denn wir waren ja nur zum Schlafen dort.
Den Tag haben wir mit etwas Sightseeing (Grand Central Terminal, Times Square mit dem Naked Cowboy, Chrysler Building und New York Public Library, wo Carrie eigentlich heiraten sollte, die aber leider schon geschlossen hatte)verbracht, alles zu Fuß, wohl gemerkt. Und dann waren wir noch in dem Abercrombie & Fitch store auf der 5th Avenue, wo wir sogar 20 Minuten warten mussten, um reingehen zu können. Der einzige Grund war eigentlich, dass wir ein Foto mit dem sehr attraktiven Model im Eingang machen wollten! Abends haben wir uns mit Alicia und Birta in einem sehr leckeren Restaurant zum Dinner getroffen und sind nochmals zum Times Square gegangen, um Fotos im Dunkeln zu machen. Dort ist dann auch einer von Alicias Träumen wahr geworden: Sie ist mit einem Schild "Free hugs" über den Times Square gelaufen und hat ordentlich Umarmungen kassiert.
Am nächsten Morgen hatten wir uns mit Birta und Alicia vor dem Rockefeller Center verabredet. Unser Frühstück to go: ein Apfel, ein Müsliriegel und ein Twinkie. Uns wurde gesagt, dass es ziemlich wolkig wäre, aber wir sind trotzdem hochgefahren und haben damit die richtige Entscheidung getroffen. Es waren zwar einige wenige Wolken dort, aber die Sicht war trotzdem gut.
Danach fing unser Sightseeing-Marathon an: Angefangen bei der St. Patrick's Cathedral dann zu der New York Public Library, dieses Mal hatte sie auch geöffnet, danach auf der 5th Avenue am Empire State Building vorbei und zum Flatiron Building,von dort aus auf dem Broadway nach SoHo zum Shoppen. Insgesamt sind wir von der 50th Street bis runter nach SoHo über 50 Blocks gelaufen!!! Gegen 16 Uhr sind wir mit der Subway zurück zum Hostel gefahren, wo es erstmal eine Stärkung an Pringles, Twinkies und Knäckebrot gab.
Später sind wir runter zum harbor gefahren, denn wir wollten die Staten Island Ferry nehmen. War auch alles sehr schön, da es gerade Sonnenuntergang war. Blöd war nur, dass samstagabends die ferries nur im Stundentakt fahren, so dass wir 45 Minuten auf Staten Island warten mussten. Dort habe ich meinen ersten Chili Dog gegessen. Abgesehen davon, dass ich mein neues, wunderschönes Top von Forever 21 damit bekleckert habe, war er ganz in Ordnung. Danach hatte ich übrigens überhaupt kein Geld mehr übrig, kein Cash, kein Geld auf der Kreditkarte. Zum Glück hatte ich meine Bustickets schon vorher gekauft. Was tut man nicht alles, um shoppen zu können!
Gegen halb 10 waren wir wieder in Manhatten und haben uns auf den Weg zur Brooklyn Bridge gemacht. Auch zu Fuß. Was haben meine Füße geschmerzt! Aber die Aussicht war es wert! Wir saßen neben der Brücke direkt am Wasser und haben den Blick auf die Skyline Manhattens genossen.
Sonntagmorgen sind wir in den Central Park (oder wie bei Friendship: Zentralpark) gegangen. Dort lagen wir etwas faul in der Sonne und sind einfach nur durch den Park geschlendert. Da ich kein Geld mehr hatte und zum Frühstück irgendwie keine Lust auf Chips usw. hatte, war ich ziemlich hungrig den ganzen Tag. Als wir gegen 14 Uhr auf dem Rückweg zum Hostel waren, hat Jessi es entdeckt: Dunkin Donuts!!! Wir hatten den ganzen Samstag schon ganz Manhatten nach einem abgesucht, aber keines gefunden. Ich hatte nämlich noch einen Gutschein über $10 Dollar. Das tat gut!
Zurück im Hostel wollten wir unsere Koffer abholen, mussten aber (warum auch immer) erstmal warten und durften die Koffer nicht selber aus dem Gepäckraum holen. Und das war mit der Grund, warum wir später unseren Bus verpasst haben. Hinzu kam noch, dass unsere Subway genau unsere Station ausgelassen hat,also mussten wir eine Station zurück und dann noch mit all unserem Gepäck durch Chinatown laufen. Blöderweise war der Bus dann schon voll und wir mussten auf den nächsten warten.
Gegen 20 Uhr waren wir schließlich in Boston und haben auf den 21.30 Bus gewartet. Jessi war so großzügig und hat uns beiden Dinner bei Mc Donald's gekauft, was unerwartet günstig war: Für 20 Nuggets und 2 Cheeseburger haben wir nur $8 bezahlt.
Halb 1 waren wir endlich zu Hause und sind ins Bettchen gefallen.
Da die Kids nun Ferien haben, musste ich Montagmorgen schon wieder um 6.15 Uhr aufstehen. Gott, war ich müde! Es macht echt einen Unterschied, wenn man beide Kids den ganzen Tag hat, denn dann fängt das Gestreite und die Weinerei schon morgens um 7 Uhr an, anstatt halb 4 nachmittags... Aber da ich nur noch wenig Zeit übrig habe, ist das ganz ok.
Morgen ist Birtas, Steffis und meine Abschiedsparty, das wird eine ordentliche Halli-Galli-Drecksauparty!!! Samstag versuchen wir nach Portsmouth an den Strand zu fahren (wer auch immer in der Lage sein mag Auto zu fahren - ich werde es nicht sein!!!).
Sonntag und Montag werde ich wahrscheinlich mit meiner Gastfamilie verbringen, da es ein langes Wochenende ist (4th of July weekend).
Und dann kommt Donnerstag schon die Familie... Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wir komisch das ist! Nach einem Jahr! Ich kann mir das einfach überhaupt nicht vorstellen, hier mit meiner richtigen Familie zu sein, das ist einfach eine ganz andere Welt. Aber ich freue mich unglaublich dolle! Und der road trip wird bestimmt auch sehr lustig.
Ich melde mich dann vielleicht irgendwann nächstes Wochenende nochmal und berichte von meinem Abschied hier in Hanover und von den ersten Tagen im RV.



























